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Tauchen im Luxus-Format – kleine Gedankenreise
Reiche und Prominente tauchen anders. Das gilt nicht in allen Fällen, aber wohl in vielen. Sie fahren vielleicht nach St. Barth in der Karibik, nächtigen in Fünf-Sterne-Hotels und üben das Tauchen zunächst im heimischen Pool. Klingt gut, nicht wahr? Ein kleiner Blick in die Welt der Schönen, Reichen und Prominenten kann ja nicht schaden. Aber nicht grämen, wenn man selbst nicht reich, nur durchschnittlich schön und gar nicht prominent ist: Das eigentliche Tauchen ist für den Durchschnittsbürger kaum weniger attraktiv als für Stars, Sternchen und Geldadel.
Bohlen, Bullock, Cruise und Co.Zu den prominenten Tauchern dieser Welt sollen Stars wie Dieter Bohlen, Sandra Bullock, Tom Cruise, Golfstar Tiger Woods, William Shatner und Katie Holmes gehören. Sie alle haben im Lauf ihres Lebens dem Tauchen gefrönt oder tun es bis heute. Wie wohl ihr Start ins Tauchabenteuer aussieht? So ganz genau, weiss das wohl niemand, wenn auch Dutzende Paparazzi sich viel Mühe damit geben, es herauszufinden. Auf jeden Fall ist es eine witzige Vorstellung, bei irgendeinem Tauchgang irgendwo auf der Welt plötzlich das Gesicht von Dieter Bohlen oder Sandra Bullock hinter einer Tauchermaske zu sehen. In solch einer Situation eine Autogrammkarte zu bekommen, dürfte allerdings schwierig sein.
Erste Übungen im heimischen PoolWir spinnen jetzt einfach ein bisschen herum: Stars setzen ihre Tauchübungen nach einem ersten Schnupperkurs vielleicht im heimischen Pool fort. Das bietet sich an: Die mit dem Tauchen bisweilen verbundenen Gefahren sind dort auf das absolute Minimum reduziert. Man kann ein bisschen üben und sich dann an den Poolrand legen, Cocktails schlürfen und Austern essen. Wir Normalos können das eher nicht. Wenn Sie als Normalo allerdings ein Eigenheim und das nötige Kleingeld besitzen, ist durchaus ein Poolbau drin, vielleicht sogar mit Gegenstromanlage und Massagedüsen. Wer eine noch etwas dickere Geldbörse sein eigen nennt, bekommt auch die Sache mit den Cocktails und den Austern noch hin. Spätestens wenn man den Prominenten und Reichen allerdings in die Karibik nach St. Barth folgen möchte, muss man selbst zumindest ein kleines bisschen reich oder bereit sein, nach dem Aufenthalt mehrere Monate von dünner Wassersuppe und Brot zu leben.
Die Reise nach St. BarthsSt. Barths ist vielleicht die exklusivste aller Karibikinseln. Der Urlaub hier ist in der Regel teuer und zieht diejenigen an, die gerne einmal unter sich sind. St. Barths gehört ebenso zu Frankreich wie zu den Kleinen Antillen, ist etwa 21 km² gross und besitzt Traumstrände, luxuriöse Hotels und nicht zuletzt eine herrliche Unterwasserwelt rund um die Insel. Grosse Wasserflächen sind als „Natural Marine Parks“ deklariert und schützen eine reiche Meeresflora und -fauna. Laut Angabe der Französischen Zentrale für Tourismus gibt es etwa 54 verschiedene Korallen, 183 Fischarten und sechzig Arten von Schwämmen, wobei die Farben- und Formenvielfalt immens ist. Das klingt gut. St. Barths (St. Barthelemy) hat einen eigenen kleinen Flughafen, der aufgrund der kleinen Landebahn allerdings nur von bestimmten Flugzeugen angeflogen werden darf. Prominente nutzen aber wahrscheinlich einen Jet Charter und haben mit der kleinen Landebahn keine Probleme. Auch so ein Jet Charter ist durchaus etwas, was sich nicht nur Superreiche leisten können. Ganz ohne gut gefüllte Geldbörse wird die Sache aber eher nicht funktionieren.
Genug der TräumereiJa, wir Normaltaucher werden uns genau denselben Tauchurlaub wie Prominente und Superreiche vermutlich niemals leisten können. Aber trösten wir uns: 2- bis 3-Sterne-Hotels bieten oftmals auch nette Unterkünfte, es gibt preisgünstigere und ebenfalls schöne Karibikinseln, klasse Tauchreviere abseits der Karibik und das Leben als Taucher ist schön: mit ganz viel und mit etwas oder deutlich weniger Geld, mit oder ohne Prominentenstatus.
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