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Schutz vor HIV – auch im Urlaub wichtig
Weltweit sind etwa 22 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert, die meisten von ihnen leben in Ländern der Dritten Welt, also in Afrika, Asien und in der Karibik. Trotz intensiver Aufklärungsarbeit stecken sich auch in Deutschland noch immer Menschen mit dem Virus an. 2011 waren es, laut einer ersten Schätzung des Robert-Koch-Instituts, etwa 2700.
Ansteckung
Neben dem Gebrauch von verunreinigten Spritzen bei Drogenkonsumenten gelten einige Sexualpraktiken mit infizierten Partnern nach wie vor als Ansteckungsherd Nummer 1 fürdie AIDS auslösende HIV Infektion. Zu den Praktiken gehören vor allem der ungeschützte empfangende und einführende Analverkehr sowie der einführende Vaginalverkehr. Vornehmlich bei diesen Praktiken kommt es mitunter zu kleinen Verletzungen der Schleimhäute des einen Partners, über die der in Sperma oder Vaginalsekret vorhandene Virus des anderen Partners in die Blutbahn gelangt.
Schutz
Vor einer Infektion mit dem HI-Virus bieten einzig Kondome Schutz. Ein Kondom verhindert, dass die Schleimhäute und Körpersekrete der Partner miteinander in Berührung kommen. Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit unbekannten oder häufig wechselnden Partnern sollte daher unbedingt vermieden werden.
Im Urlaub
Im Urlaub ist die Stimmung nicht selten ungetrübt und launig. Auch hier gilt jedoch: Wer gerne die Sexualpartner wechselt, sollte dabei nicht auf Kondome verzichten. Ein offenes Wort auch zum Umgang mit Prostituierten: Leider kommt es auch heute noch sehr häufig vor, dass Prostituierte aus Dritte Welt Ländern aus der wirtschaftlichen Not heraus auf Kondome verzichten, wenn der Kunde das wünscht. Das führt dazu, dass unverhältnismäßig viele Prostituierte aus den typischen Urlaubsländern Asiens und der Karibik mit dem HI-Virus infiziert sind. Wer also auf Kontakte zu Prostituierten nicht verzichten möchte, sollte stets Kondome verwenden.
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